Beiträge von Marvin

    Hallo Gernot,


    warum die Fragen nach dem Sinn? Nun, so ein Maßrahmenbau ist, gerechnet von Planung über Fertigung bis zum fertigen Rad doch ne ganze Menge Aufwand. Einen Rahmen, der ja mal käuflich zu erwerben war, zu kopieren erscheint da dann oben weitere Erklärung als sinnloses unterfangen.


    Nun, Du willst gar nicht 1:1 nachbauen. Du möchtest eine bekannte Geometrie auf ein neues Rad adaptieren.


    Ok, wenn Du von Alu auf Stahl gehst, kannst Du die Sitzposition erhalten. Das Fahrverhalten wird sich aber ändern. Nicht viel, die Geometrie bleibt ja, aber ein weicherer Rahmen fährt sich auch anders. Wenn es weicher werden soll, dann schließen sich auch Oversized-Rohre aus. Unter der Idee neues Rad mit gleicher Sitzposition würde ich mir um die letzten 1 - 2 Millimeter keine zu großen Gedanken bei der Messgenauigkeit machen. Die Ungenauigkeiten verschwinden in Sattel und Lenkereinstellung.


    Viele Grüße

    Hallo Gernot,


    alles zusammen keine einfachen Fragen. Bei mir bleibt die Frage übrig, warum willst Du einen 1:1 Nachbau?
    Damit das wirklich vom Verhalten her gleich wird, musst Du den Hauptteil des Aufbaus mit identischen Teilen machen und den Rahmen mit gleichem Material und in gleicher Technik fertigen. Änderungen an Vorbau und Lenker wirken sich z.B. schnell spürbar aus.
    Geometrie aus einem Foto ermitteln ist machbar. Aber nimm das Normalobjektiv (50 mm bei KB analog, bei kleineren Sensoren ist es weniger) und am besten kein Zoom, das verzerrt am wenigsten. Klebe einen Maßstab auf das Oberrohr und einen auf das Sitzrohr. Zum Vermessen nimm ImageJ (http://rsbweb.nih.gov/ij/). Vergleiche die Kalibrierungen von beiden Rohren, dann bekommst Du ein Gefühl dafür ob der Rahmen wirklich senkrecht zur Kamera steht und wie groß Deine Messfehler werden.


    Viele Grüße

    Hallo radlos,


    das nenne ich mal cool gedacht. Kompliziert kann jeder...
    Nur eine Frage habe ich.
    Brauchst du wirklich ein 120er als Hauptachse? Ginge konstruktiv nicht auch ein 80er? Dann hast Du einfach 40 mm mehr Zugänglichkeit am Hinterbau.
    Meiner Meinung nach ist das in jedem Fall stabil genug.
    Verzug verhinderst Du nicht mit der Einspannung. Verzug minimierst Du durch ausreichendes heften und die richtige Reihenfolge beim durchlöten/schweißen.


    Marvin

    Hallo rumbero,


    ich bin mir nicht sicher, welche der vielen hier vorgestellten Lehren Du meinst. Zu der Alu-Profillehre vom Rennofen/Patrick existieren keine Zeichnungen. Das Teil haben wir nach Ideen von ein Paar Bildern mit wenigen Handskizzen entworfen und dann beim Bauen fertig gedacht.
    Die Profile sind von item24.de, da gibt es aber auch günstigere kompatible, sowie eigenständige Angebote.


    Für eine selbstgebaute Lehre lohnt es sich aber meiner Meinung nach, sich selbst Gedanken zu machen. Eigenbaulehren folgen eigentlich immer den Möglichkeiten der Werkstatt, in der sie entstanden sind.
    Nicht überall können Langlöcher mit großen Radien gefräst werden. Oft spielt eine große Rolle, welches Material zur Verfügung stand. Und wer nur ein Einzelstück herstellt, macht sich gerne auch nur eine grobe Skizze und denkt die Teile erst an der Maschine komplett fertig.


    Grüße,
    Marvin

    Acetylen oder Propan ist schon ein großer Unterschied, wenn Du die Physik fragst.
    Acetylen ist in der Flasche ein Gas gelöst in Aceton. Propan ist unter Druck verflüssigt.
    Soweit ich weiß gibt es Brenner, die beides annehmen. Aber eigentlich solltest Du Dich schon vorher entscheiden, was Du nehmen willst.
    Die Kleinstflaschen gehen nur, wenn Du eine Lösung für das Nachfüllen hast. Das ist direkt ein Ausschluss für Acetylen. 10 l Flaschen (Sauerstoff) sind mit Sicherheit eine gute Lösung, wenn sie Arbeitsflaschen sind. Als Mutterflasche sind 10 l zu klein.
    Unterschiede Acetylen und Propan in Handhabung und Sicherheit.... Beides lässt sich sicher handhaben. Propan ist von der Theorie ein wenig einfacher und lässt sich aus der großen Flasche leicht in die kleine Handwerkerflasche umfüllen.


    Fragen sind doch immer gerne gesehen. Nur die Qualität der Antworten nimmt mit fortschreitender Tageszeit ab....

    Zitat von "Pedro"


    Zitat von "jesusquintana"

    Da stellt sich sicherlich die Frage (oder Marvin stellt sie gleihc ) wie viele Rahmen du löten willst.
    Das Gerät ist schön handlich und beweglich, aber bei den kleinen Gasflaschen brauchst du bei mehr Rahmen Mutterflaschen zur Neubefüllung.


    Das Gerät selber erscheint mir ein wenig teuer...


    Hihi, woher der jesusquintana so gut hellsehen kann...
    Zu erreichbaren Temperaturen schließe ich mich meinen Vorrednern an.


    Bei dem von Dir verlinkten Angebot wird mir leider ein wenig schlecht. Generalüberholtes Gerät mit Flasche ohne TüV? Dann ist der Preis aber gesalzen und gepfeffert.
    Austausch der Flaschen im Baumarkt? Fehlanzeige. Meine Erfahrung sagt dazu, dass das eine glatte Lüge ist. Überall wo ich gefragt habe wurde mir die Flasche als Einwegflasche benannt!
    25 EUR für eine 1l Füllung? Aubacke mein Zahn... Erstmal würde ich gern wissen aus welcher Mutterflasche er da 200 bar drauf drücken will. Zweitens ist das doch etwa der Preis einer 10l oder 20 l Füllung.


    Handlich und beweglich, das sind die Stärken der mobilen Geräte. Ohne eine einfache Möglichkeit die Flaschen zu füllen sind die Teile aber Käse. Entweder man hat selber Mutterflaschen (nicht unter 20l für Sauerstoff) oder einen netten Gashändler um die Ecke, der einem für nen schmalen Taler die Kleinflasche füllt (am besten, weil man die Flasche eh bei ihm gekauft hat).

    Ich würde Silberlot nehmen.
    Kleben? Selbst wenn das Zeug die Temperatur erträgt musst du sicherstellen, dass ein elektrischer Kontakt besteht. Sonst zieht das Blech kein Pulver an.
    Weichlot? Ich habe mich beim Versuch damit schwer getan, das Zeug dazu zu bekommen, das Rahmenrohr zu benetzen.

    Namd auch von mir.


    Hihi, ... so hat jeder seine Präferenzen. Der eine hat Respekt vom Löten, der andere vorm Schweißen. Ich bin für das Löten.
    Beides sind lösbare Aufgaben und beides erfordert ein wenig Übung.


    Was die Schweißkonverter angeht, habe ich von mehreren Seiten gehört, dass es wenn es an die Puls- und Wechselstromeinstellungen der China- und einfachen westlichen Geräte geht, nicht unbedingt rauskommt was eingestellt ist.
    Aber Schweißen macht eh erst mit einem 20 kW Faserlaser Spaß

    Wie bei allem Werkzeug lohnt sparen nicht, dann kauft man doppelt. Richtig gefallen tut mir der Rothenberger Griff nicht, der ist etwas spillerig.
    Mit kleinen Arbeitsflaschen wir ein schön handliches Gerät möglich. Damit reicht auch ein kleines Schlauchpaket. Die kleinen Flaschen werden aus den großen Mutterflaschen gefüllt, dabei sollten die Mutterflaschen für die nicht verflüssigten Gase (Sauerstoff, Argon, CO2) nicht zu klein gewählt werden. Für das Flüssiggasumfüllen (Propan) ist eine handliche Flasche von Vorteil (Flasche wird auf den Kopf gedreht).
    Wenn Du mit einem Flaschenwagen arbeitest, dann muss das Schlauchpaket mindestens so lang sein, dass Du ohne verschieben des Wagens alle Orte erreichen kannst. Brenner abdrehen, Wagen verschieben und zünden wird nervig.