Beiträge von Bastljoe

    Um auch mal ein Bild des sang- und klanglosen Scheiterns zu zeigen:
    https://fbcdn-sphotos-g-a.akam…021055606_474071745_n.jpg
    https://fbcdn-sphotos-a-a.akam…061055602_408712032_n.jpg
    Da wir uns anfänglich nicht sicher waren, ob man die Gehrung nicht auch mit einem handelsüblichen Fräser bearbeiten kann, haben wir das einfach mal probiert. Kurzum - kann man nicht. Oder mit etwas Einfallsreichtum schon: https://fbcdn-sphotos-b-a.akam…081055600_136736332_n.jpg
    Bei den ersten beiden Bildern ist das Ganze dilettantisch gescheitert, beim zweiten Versuch haben wir eine Innenstange aus Aluminium eingelegt, so dass das Ganze im Prinzip als Vollmaterial zu sehen war. Hat geklappt, war natürlich viel zu aufwendig. Beide Bilder verdeutlichen unsere Naivität, aber ich denke da lernt man draus! :D

    Hab da mal den Link gepostet. Ob nun neuartiges Adaptersystem oder nicht, scheint mir egal zu sein. Da ich nicht (jedenfalls noch nicht) in die große Produktion einsteige, sollte es das einfache Modell auch machen. Wobei ich noch ein paar Bedenken bezüglich der Sechskantaufnahme habe. Vielleicht hab ich darauf nur noch nie geachtet, aber ein Bohrmaschinenwerkzeug auf eine Fräse zu benutzen, geht das so einfach? Sind das nicht immer konusförmige Aufnahmen? Zur Not nehme ich die Standbohrmaschine der Uni Werkstatt. In der Werkzeugbroschüre stehen Drehzahlen von 230 Umdrehungen pro Minute für Stahl, kannst du das so unterschreiben? Werd erstmal nur ein Werkzeug pro Durchmesser bestellen und will nicht, dass die gleich auseinander fliegen. Wie gesagt, die meisten Leute haben keine Erfahrung mit so etwas und empfehlen "einfach mal ausprobieren". :)

    Nochmal eine Frage zum Werkzeug, da im oberen Link viele Größen nicht verfügbar sind. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht? Taugen Lochsägen vom Baumarkt etwas? Hab gerad das Werkzeug von Bosch im Auge. Gibt es bei Amazon für nen 10er. Brauche einen 29, 35 und 38er Durchmesser. Die wenigsten Metallbearbeiter haben Erfahrungen mit derart kleinen Wandstärken, daher fällt mir die Wahl des Wzg recht schwer.

    Alles klar, hatte da schon etwas im Hinterkopf. Verminderte RIssgefahr durch genauere Kontrolle der Legierungselemente. Besten Dank!

    Hey,
    hab da mal eine ganz grundsätzliche Frage.
    Üblicherweise nimmt man für den Stahlrahmenbau ja 25CrMo4. Das ist an und für sich ja ein Vergütungsstahl, das heißt der wurde entwickelt um hohe Festigkeiten zu erreichen. Nun liefern die (allgemeinen) Stahlhersteller ja sowas im weichgeglühten Zustand aus, damit jeder Anwender seine Wärmebehandlung selbst machen kann. Sind die konifizierten Rohre (jetzt speziell Rahmenbau) namenhafter Hersteller auch in diesem Zustand? Hab ein 0,9/0,6/0,9 Rohr von einem No-Name Hersteller aus Taiwan und das ist nachweislich weichgeglüht und nicht vergütet.


    Also die Frage die ich mir stelle, warum einen Vergütungsstahl einsetzen, wenn man ihn gar nicht vergütet? Oder habt ihr alle einen Wärmeofen zuhaus?


    Grüße


    Stefan

    Klasse, hab richtig viel gefunden. Wusste nur nicht was ich suchen soll.
    Hooded und Plate Style Dropouts. Wobei ich zur geschlitzten Variante auch eine geschweißte Verarbeitung gefunden habe, sieht aber durch die Schweißraupe nicht sehr gut aus. Kann es sein, dass die Hooded Dropouts den Vorteil haben, dass man ein und dasselbe Dropout für unterschiedliche Geometrien verwenden kann? Sonst hat man ja unterschiedliche Winkel, im Bezug auf die Verbindung (bei unterschiedlichen Geometrien) zu den Streben und hier nur zwei stumpfe Enden.

    Die Stöße der Rohre, wie genau bemaßt und fertigt ihr da die Radien?
    Also es geht um die späteren Spalte, wird das ein Nullspalt oder gibt es ein wenig Platz - auch zum justieren?

    Hey,


    hab da nochmal eine Frage zum Ausfallende. Das was MiWi gepostet hatte, finde ich aus fertigungstechnischer Sicht eine schöne Lösung (Auftragslötung S355 + 1.4301). Aber 1.4301 ist ja nun auch recht "weich", gibt es da keine Probleme beim Anziehen der Achsmuttern? Oder kann man da allgemein Kratzfestigkeit sowieso vergessen? Da 1.4301 ja austenitisch ist, hab ich mir gedacht ein martensitischer Stahl z.B. 1.4057, welcher auch rostfrei ist, würde da diesen Zweck erfüllen.


    Eine weitere Frage hab ich zur Verbindung Ausfallende-Kettenstrebe/Sattelstrebe. Wir wollen das momentan in unserem Projekt mit einer Art Schlitzverbindung realisieren. Die Firefly Variante sieht mir gesteckt aus, oder (falls es dafür Fachausdrücke gibt, erschlagt mich nicht )?
    Die Frage ist, wie realisiert ihr die stoffschlüsslige Verbindung?



    Grüße

    Das ist eine sehr gute Idee.
    An ein Auflöten hab ich noch gar nicht gedacht.


    Noch eine andere Frage:


    Wir haben ein 36er Steuerrohr mit 1,1mm Wandstärke, folglich ist der Innendurchmesser bei 33,8mm.
    Sollten wir die Passung für die Lagerschalen selbst drehen, oder schafft das Fräswerkzeug (http://www.bike-mailorder.de/o…hr-inkl-fraeser-38475.jpg) das? Weiß halt nicht, wo die Grenzen für das Werkzeug sind. Wobei wir auch nur einen normalen 1 1/8 Steuersatz verwenden. Müsste gehen, oder?

    Hey!


    Im Rahmen eines Projekts bauen ich und Freunde einen Rennradrahmen aus 25CrMo4 (Columbus).
    Die Ausfallenden wollen wir selbst gestalten und lasern lassen. Die Frage ist, welches Material kommt denn in Frage? Also sowohl günstig, als auch funktionsgerecht (Kratzresistent). Die Geschichten mit Kratzresistent macht man mit Edelstahl, soweit ich gehört habe. Das ist nur etwas ungenau, bräuchte da eine Werkstoffbezeichnung, oder je nach unserer Verfügbarkeit eine Auswahl (eher Chromstahl, vllt. doch Baustahl etc).
    Hat da jemand schon Erfahrungen mit gesammelt?

    Naja Mondraketen bau ich privat, das ist kein Problem.
    Ein ordentlicher Rahmen ist da schon anspruchsvoller. ;)
    Spaß beiseite, das ist ein Uniprojekt. Man konnte sich das Thema selbst ausdenken, da haben wir gesagt lass uns das mal versuchen. Im Großen und Ganzen hat das Projekt halt die Überschrift Schweißkonstruktion. FEM fällt da also unter die Rubrick "Anwenden und lernen".

    Hallo,


    mir geht es ähnlich wie äh.. "Dichte von Stahl"
    Meine erste Frage bezieht sich auf Rohrhersteller. Der Thread ist leider etwas alt und manche Links fkt net mehr. Gibts in Deutschland noch irgendeinen Distributor für konifizierte Rohre außer Reset Racing (Columbus)?


    Was sagt die Erfahrung: Tretlagergehäuse kaufen - selber herstellen?
    Also ich beziehe mich jetzt z.B. auf die Tretlagergehäuse bei Reset Racing, da steht ja überall BSA Gewinde.
    Verzieht sich da was beim schweißen? Im Prinzip zwei Fragen: Verzieht sich das extrem beim schweißen (daher Gewinde erst im nachhinein fertigen?) oder weniger und man kann eins als Fertigteil kaufen?


    Hat jemand Erfahrungen mit Festigkeitsberechnungen im Rahmenbereich? Also nicht nur normale Mechanik (Rahmen), sondern auch FEM (Schweißnähte) bzw. muss man überhaupt FEM anwenden?

    Hey,


    ein paar Freunde und ich haben uns zusammen getan, um einen Rennrad Rahmen zu fertigen.
    Das ganze wird als Projektarbeit abgewickelt. Nun stoßen wir bei der Geometrie Frage auf erste Probleme. Haben Sitzrohr (620) und Oberrohr (610) Maße bzw einige andere Sachen von existierenden Rädern. Hab selbst auch schon ein wenig mit rattleCAD experimentiert. Nun komm ich an einer Stelle nicht weiter. Hab das mal versucht auf den Bildern deutlich zu machen. Ich bemaße Sitz- und Oberrohr, aber das Steuerrohr hat dann irgendwie Probleme.





    Die Frage ist nun: Was ist da los?


    Die Sache ist die, wir wollen wirklich nur einen Rahmen bauen. Weitere Anbauteile, wie Sattel oder Lenker gibt es bei unserer Planung noch nicht. Weshalb sich unsere Konstruktion doch genau auf die beiden Maße oben beschränken müssten (als AUsgang für das Andere).


    Ach ja... aller Anfang ist schwer, also falls das mega dämlich gefragt ist.. einfach aber ne kleine Hilfe wär dennoch cool.