Beiträge von levi strauss

    hallo!


    ich grübel seit längerem am "für mich perfekten" sitzstrebenabschluss für ein 26"/650b MTB. 2 versionen stehen zur auswahl.


    1. abschluss wie bei klassischen rennrädern

    2. "fastback" wie bei alten z.b. ritchey - rahmen

    version 1 hat den vorteil dass sich die streben sehr schön anpassen lassen und praktisch ist auch dass sie außen angesetzt werden damit entsteht mehr reifenfreiheit


    version 2 gefällt mir von der lastverteilung her am besten. das gewicht welches auf der stütze lastet geht voll in die sitzstreben - technisch könnte ich mir vorstellen dass dies die beste lösung ist...


    wer hat erfahrungen - evtl. negative - mit diesen beiden versionen ?


    vielen dank und schöne grüße


    mike

    zu punkt 2: eine versicherung abschließen ist das eine. ich kann mir gut vorstellen im schadensfall stellen die sich dann quer weil "kein zweiradmechalikermeister" ... naja wer weiß. im grunde ist nur wichtig dass punkt 1 passt und die handwerkskammer einen einträgt. der rest ist grauzone und sicherlich nicht ohne risiko. aber eine 100% absicherung gibt es da wohl kaum.
    gruß

    also ich bin weiter an dem thema dran und kann folgendes hinzufügen:


    1. im grunde muss man zweiradmechanikermeister sein um rahmen bauen zu dürfen - ingenieur zu sein sollte helfen und evtl. "reicht" das auch - die zuständige handwerkskammer muss das mehr oder weniger entscheiden - könnte sich aber darauf berufen dass ihr eben zweiradmechanikermeister sein müsst !
    nix schweißer, nix bäcker, nix klempner = zweiradmechanikermeister muss es sein ...
    allerdings sind genau das viele rahmenbauer nicht und verdienen damit trotzdem ihr geld - also grauzone!


    2. eine betriebshaftpflicht abschließen die evtl. schäden (vorallem an personen) abfängt


    3. fahrräder müssen ISO normen erfüllen - allerdings wird das im custom rahmenbau keiner nachprüfen und wie schon geschrieben : kein rahmenbauer kann es sich leisten jeden rahmen 2 mal zu bauen - einen für den test und einen für den verkauf - also punkt nummer 3 einfach ignorieren denn ich gehe davon aus dass jeder von uns sein bestes gibt und bemüht ist haltbare sachen zu bruzzeln ;)


    schöne grüße
    mike

    das was du ansprichst ist für mich das heikelste: was wenn was passiert ? der rest wird irgendwie aber ich muss 1000%ig sicher sein dass die rahmen halten auch wenn ein 100kg mann singlespeed fährt ... oder ich spezialisiere mich auf leichte frauen ... is ja auch in anderer hinsicht ein schönes arbeiten

    ich war immer auf dem stand dass es sich bei einem custom rahmen anders verhält als bei einem serienprodukt. ein serienprodukt muss gewisse (teure) test's über sich ergehen lassen. jedenfalls wird man als "hersteller" mit völlig anderen maßstäben gemessen als ein bike händler. ich hatte für mich mittelfristig vor einen lötkurs zu absolvieren (ca.600euro) inkl. tüv prüfung. das sollte schonmal kein fehler sein. kann man danach nicht eine versicherung über die innung o.ä. machen ? die gesetzliche garantie von 2 jahren muss der rahmen halten was darüber passiert ist sicherlich nicht mehr "versicherungsnötig" !? als nebenerwerb muss man ja auch eine steuererklärung machen...
    wer kann aufklären ???
    schöne grüße MIKe