Beiträge von MiWi

    Ja, gibt von anno dazumal echt gute Informationen hier.
    Aber der trafic ist ja seit Jahren sehr gering.
    Und ich persönlich habe immer auch genug andere Quellen (englischsprachig vorwiegend) gefunden, wo man auch an die genannten Infos kommt.


    Würde es absolut nachvollziehen, wenn du dieses Forum begräbst.
    Sind wir doch mal ehrlich, es gibt zig Dinge im Leben, mit denen man lieber seine Zeit verbringen sollte, als mit Wartung eines Forums.
    Ich würde es mir an deiner Stelle nicht antun dafür Zeit aufzuwenden.


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    gab es speziell bei den hier ehemals aktiven eine Interessensverlagerung bzw. beruflich/privat bedingt einfach keine Zeit mehr...


    Ja, bei mir trifft das zu. Allgemein andere Basteleien am Start und hinsichtlich Fahrrad einfach mehr auf dem Rad sitzen und weniger Zeit mit Räder bauen verbringen.

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    Und ein zweites wäre für mich das getrennte "Modellieren" der beiden Kettenstreben, da ich wohl ein Yoke-Blech auf der Antriebsseite aber nicht aufder anderen brauche.


    Datei kopieren, eine mit Hinterbau für rechte Seite, die andere mit Hinterbau für linke Seite modellieren, fertig.

    ICh habe ähnliche Vorgehensweisen und Erfahrungen mit meinen beiden Rahmen mit X12 Ausfallern.


    Ich schweiße erst die Ausfaller an die Kettenstreben, dann die Kettenstreben an das Tretlager.
    Dann kommt das Hauptdreieick ans Tretlager.


    Bis dahin hab ich es auch immer hinbekommen, das das Rad genau in Rahmenmittelebene steht (Messplatte, 29er Felge hat an jeder Stelle <0.2mm Abweichung),


    Schlussendlich die Sitzstreben.
    Und da bin ich beide male "gescheitert". Trotz enger Spalte und genauem arbeiten war beim ersten Rahmen das Rad ca. 2mm (622er Durchmesser) aus der Ebene gekippt, beim zweiten noch 1mm. Beide male Wig geschweißt.


    Es braucht auf 142mm Basisbreite ja leider nur 0.3mmm Verzug, um am Felgendurchmesser 1mm auszulenken.
    Naja, beim ersten Rahmen 1.0 insert rein, beim zweiten 0.5er oder 0er (den 1mm Verkippung hab ich nicht gemerkt, ohn Messplatte hätte ich den gar nicht festgestellt)


    Für einen Hobbybastler stellt X12 schon recht hohe Genauigkeitsnaforderungen.

    Also ich krieg es auch nie ohne minimalen Verzug hin.
    Ovalisierungen hatte ich glaube ich mal so bei +-0.1mm gemessen.
    (also r1 0.2mm größer/kleiner als r2 wenn man so will)


    Ausspindeln ging. Umschlag und Ausrichtung durch den Anschlagwinkel auch.


    Das zweite 44mm Rohr hab ich dann mit nem geliehenen Cyclus Tool Fräser geschnitten.
    Das war ne Aktion von 3 Minuten, die meiste Zeit hat das Verzehren der 0.5l Flasche Pils und das Gequatsche mit Ente verbaucht.


    Deswegen kann ich nur diese Aussage unterstreichen:

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    2min Fräsen und die Sache ist erledigt. So muss es sein. Die Investition ist es Wert, wenn man die Zeit für den Pfusch gegenrechnet.


    Beim nächsten 44er kaufe ich auch nen Fräser. Schont die Nerven.

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    Sorry, wenn Du dich jetzt geärgert hast, weil Deine Tipps nicht richtig angekommen sind. Nächstes Mal wirds besser, versprochen!


    QUark, ich ärger mich doch nicht. GEschrieben ist das immer schwer, sowas zu vermitteln. Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Meine ersten Lötungen sahen richtig mies aus, ich hab halt an alten Muffen+Übungsgeröhr und Schrott geübt.


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    Drei Dinge nehme ich mit:
    Auch mit Flussmittelumantelten Silberlot ist noch weiteres Flussmittel per Pinselauftrag nötig, in diesem Punkt bin ich im Fachgeschäft nicht richtig beraten worden.


    Richtig, ich hatte das mit dem Temperaturindikator sehr bewusst geschrieben. :-)


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    Nie niemals nich' flexen!


    Richtitsch. Nicht an Rahmenrohr.
    Der einzige der das draf und kann ist der Thölkes, den würd ich mit der Flex sogar meine Nägel maniküren lassen. :D


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    mit billigen Muffen und Rohren erstmal üben!


    Richtig, CroMo Reststücke hab ich liegen, kann ich verschicken. Dünnwandiger Baustahl geht genauso, gibts nur meist nicht so dünnwandig.


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    Ich bleibe am Ball.


    Sehr gut, der Weg ist das Ziel.

    Ich würde niemals nicht mit ner Flex nen Rahmen säubern.
    Die Bilder vom Umwerfer lassen drauf deuten, dass nicht zu knapp Material am Geröhr abgetragen wurden. (siehe 1. Bild)
    Abbeizer und / oder 80er bzw. 120er Schleifpapier und "elbow-grease".


    Zu den hoods:
    Die Durchdringungen im Rahmen scheinen mir sehr großzügig und nicht entgratet.
    Da kann man über jede Randverstärkung durch die Hoods froh sein. Hätte ich niemals weggeschlifen.


    Darüber hinaus:
    "there is no such thing as to much flux" (OTon Richie, der wiederum haut aber auch gleich Kiloweise drauf)
    Hau mal mehr Flussmittel rund um die Lotstelle.
    Das scheint mir arg wenig


    Das macht zum einen ne schönere Lötung, zum anderen zeigt es dir aber auch an, wann der Stahl auf Arbeitstemperatur kommt.



    Alle drei Punkte hatte ich im Vorfeld per mail erläutert/angesprochen..... :whistling:



    Die meisten würden das wohl so fahren (die Risse an den Rohrdurchdringungen kommen erst nach ner Zeit).
    Da der Rahmen nix dolles ist, würd ich persönlich den als Versuchsobjekt für weitere Löt-Übungen hernehmen und mir zum Fahren was anderes suchen.

    Nix Alu (kannste nicht mit Stahl verlöten).


    Messing (z.B. Baumarkt, Ceeway oder Totembikes) oder VA (etwas schwieriger zu kriegen).


    Beim Messing vor dem Biegen weichglühgen nicht vergessen.


    Es gibt externe Verstärkungs-Hutzen (vermutlich das, was du bei Ceewax gesehen hast). Sieht sauber aus und verstärkt den Lochrand etwas.

    Entweder durchgehendes 6mm Röhrchen um nen durchgehende Zug durchzuschieben (fürs erste mal wäre das meine Empfehlung).
    Oder halt voher nen Rohr aus 6mm Enden und 3mm Zwischenstück (Liner passt dann später rein) löten. Das sind dann deine Endanschäge.
    Kannste auch bei Nova cycles fertig kaufen.


    Nur Endanschläge ohne 3mm Verbindung nix gut, weil Wasser im Stahlrahmen.




    Keine Löcher ausserhalb endverstärker Bereiche bohren bei butted Rohrsätzen, mögen die gar nicht.


    Gruß, Michael

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    Das ist natürlich in der Herstellung und bei der Nutzung wichtig, sollte so ein Konus ansonsten gut oder schlecht wärme leiten können? Oder ist das evtl. egal ...? Ich dachte schon Messing zu nehmen. Das lässt sich auch gut verarbeiten und ist günstig.


    Ich sach mal: "scheissegal"
    I.d.R. (und imho sinnvollerwiese) wird in Lehren von der Bauart wie deine ist nur getackt. Da ist eh nicht viel mit Wärme.


    (Lehren in denen durchgeshweißt/gelötet wird, sollten anders aussehen, siehe z.B. die vom Georg Blaschke)



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    Auf der schlecht zugänglichen Seite ist ja auch noch die Scheibenbremse anzubringen ....


    Ich weiß ja nicht, wie du vor hast Scheibenbremsaufnahmen anzubringen, aber üblicherweise passiert das eh mit kleinen Extralehren am Rahmen ausserhalb der Hauptrahmenlehre.
    Bei ner Lehre muss man nur zum Tacken der Rohre überall gut drankommen und mehr nicht.

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    Verlegeneheitsausreden: der großteil der Rahmenbau-Community ist auf Englisch, und die Fachbegriffe ...


    Sehe ich gar nicht als Verlegenheitsausrede. Ist doch so und ich finde das ganz hervorragend.
    Ich gucke mich vorwiegend in Englisch-sprachigen Foren um (velocipede, MTBR) und mir fällt die Bedienung mit den englischen Begriffen deutlich leichter, weil diese mir eh viel gängiger sind.

    Ich selbst hab das noch nicht gemacht. Aber wenn ich es recht im Kopf habe, ist das problemslos und RobtheWelder (hier im Forum) macht das auch so. Finde seine Aussagen dazu gerade nicht.


    Jedenfalls geht 1.2 oder 1.0 viel besser, als 1.6 bei Rohr/Rohr Verbindungen (zumindest bei mir).

    Die Ausfallenden sind von 2 Souls Cycles
    http://www.2soulscycles.com/index.php/de/store/fb


    Zusatzwerkstoff:
    1.6er finde ich auch viel zu dick. Ich nehm i.d.R. 1.2mm und 1.0mm
    Kaufe ich bei ebay.

    Zitat


    An Fahrradrahmen schweiße ich auch alles mit 1.6er Nadel und 1.0er Zusatzwerkstoff.
    Zusatzwerkstoff i.d.R. ER70-S6 / WSG2 , in Einzelfällen auch mittellegierte ER80S-D2 / WSG Mo.


    Der Faulheit wegen von hier zitiert....
    Wig Schweißen eure erfahrungen


    Falls du in kleinen Mengen nur an normalen WSG2 in 1.0mm rankommst: Es spricht nicht viel gegen den schnöden WSG2, kann man auch den Unterlagen von Reynolds hier entnehemen:

    Hallo und willkommen im Forum.


    Genau dafür ist das Programm ja da, um seinen eigenen Rahmen von Grund auf zu planen.


    Ob man mit dem road oder mtb template anfängt ist komplett egal. Die Reihenfolge in der Mann die Maße festlegt ist auch im grunde egal. Einige Maße bedingen halt logischerweise andere Maße und ändern sich damit auch.
    I.d.R. ist es sowieso ein iterativer Prozess, bis die endgültige Geo steht. D.h. man ändert eh nach und nach nochmal Maße ohne feste Reihenfolge.
    Rattle CAD geht halt primär erstmal nicht von (im Grunde auch unerheblichen) Rohrlänge eines Rahmens aus, sondern von wichtigeren Dingen wie Sattel und Lenkerpositionierung, also den Kontaktpunkten Mensch/Rad.
    Manfred kann das viel besser erklären, hat er auch schonmal irgendwo, ich finde es grad nicht.


    Hier findet man viel nützliche Infos. (einfach rumspielen führt aber auch meist schnell dazu, das Programm und seine Herangehensweise zu verstehen.)


    http://rattlecad.sourceforge.net/howto.html


    http://rattlecad.sourceforge.net/index.html


    Gruß, Michael

    Ja, Klebefolie. Gefiel mir so auch nicht. Hab ich wieder abgeknibbelt. (passte genau zur Eloxierung, sah aber trotzdem blöd aus)


    Hab jetzt gerade Tageslichtbilder geschossen.







    Strahlen und Pulverb (in einem Haus, also ohne ewig Zwischenlagerung) 95€ bei Ullrich Pulverbeschcihtung in Schwerte.
    Abkleben etc. machen die alles.