Pitpony - Polorad nach Ruhrpott-Art

  • Vor ein paar Tagen ist mein Polo-Eigenbau fertig geworden und ich dachte, ich schreib mal wieder bisken wat und zeig nen paar Bildchen.


    Das Ding hab ich pitpony (Grubenpony) getauft. Klein und wendig, dabei robust und stark, so soll ein Polorad sein.
    Einen selbstgemachten Bike-Polo Rahmen zu fahren, macht keinen besseren Spieler aus mir. Aber es fühlt sich einfach gut an. Außerdem hatte ich mir ein WIG Gerät gekauft http://www.dreiling-tools.at/p…P-WIG-Schweissgeraet.html und brauchte ein Opferprojekt zum Üben. :mrgreen: Das Gerät ist günstig, wurde mir aber von mehreren Auto-Schrauber-Kollegen empfohlen. Es hat viele Funtkionen und macht auf mich bisher einen guten Eindruck (was ich so als Laie erkennen kann).
    Ein Polorad bot sich zum Üben an, weil hier Dauerfestigkeit der Nähte nicht so das Thema ist. So ein Rädchen wird bei mir in der Regel nicht so alt, weil es vorraussichtlich über kurz oder lang (eher kurz ) durch einen kapitalen crash dahingerafft wird.



    Geometrie:
    Ich hab die letzten Monate an diversen Altrahmen rumgebraten und rausgefunden, auf was ich beim Polo stehe.
    Kurz muss es sein, ganz besonders der Hinterbau, das sorgt für einen engen Wendekreis.
    Steile Sitzwinkel und Lenkkopfwinkel gefallen mir.
    26er muss es sein, die Laufräder sind einfach erheblich stabiler, bin nen Bruchpilot / eher nen ruppiger Spieler.
    Es muss genug Platz für 1.75er bis 2.0er Reifen sein, weil ich meist fahre, was ich grad so an Semi-Slicks aus den Kleinanzeigen kriege.





    Also hab ich für insgesamt 4 Rahmen günstige Columbus CroMo Rohre (Thron und Gara) bei ceeway bestellt.


    Dann hab ich erstmal fleißig an Übungsstücken versucht, mir das WIG Schweißen beizubringen.
    Das ging recht gut. Hinterher musste ich aber feststellen, dass es nochmal viel schwerer ist, mit der Hand und dem Kopp irgendwo im Rahmen zu hängen und nie richtig dranzukommen, als kleine Übungsstücke im Schraubstock zu schweißen. Naja, die Nähte am Rahmen sind hässlich wie die Nacht (insbesondere die ersten, hinterher wurde es besser), aber fürs Polo hält das vorerst, denke ich.


    Achso, ne komplett neue Rahmenlahre auf Basis der Rattle-CAD Ausgabedaten hab ich mir erstmal gebaut. 70kg solider Stahl, sehr variabel einstellbar auf so ziemlich alle Arten von Rädern.


    Dann wurden fleißig Rohre zugeschnitten und Gehrungen gefräst.



    Detail Tretlager


    Dann Hauptrahmen heften und außerhalb der Lehre schweißen.


    Messen auf meiner neuen 4cm Steinplatte und erstaunlicherweise alles gerade, soweit ich das mit meinen Mitteln messen kann (naja, 0.4mm sitzt die Gehrung des Oberrohres am Sattelrohr aus der Mittelebene, aber das tut nicht weh). Steuerrohr und Sattelrohr genau in Ebene.


    Detail Kettenstreben an Tretlager. Viel Platz für Reifen und Tretkurbel.


    Klarlack druff, passt.....


    Ran an die Gabel - fette Boxcrown Gabel im Fatchance style. (28x1.5mm CroMo Gabelrohre , 30x2 S355 Krone)
    Die Krone hat mir nen ganz schönen Knoten in den Kopp gemacht. 5 Grad nach vorne geschwenkt für die Gabelvorkrümmung, Gehrungen aussen dann wieder nen paar Grad nach aussen neigen, damit man unten auf die 100er Einbaubreite kommt. War fummelig, am Ende hats aber gepasst.




    So schauts zusammengebaut aus.




    Fahreindrücke:
    950mm Radstand, das Ding kann man auf ner Euromünze wenden.
    Meinen letzten Polorahmen (Marinobikes) konnte ich nicht freihändig fahren (kippte), mit dem Eigenbau geht das trotz des geringen Radstandes und der steilen Winkel super. Spricht für die Maßhaltigkeit.
    Bin zufrieden.


    Was ich bei meinen ersten WIG Gehversuchen gelernt habe:
    - Es ist schwerer, die Verbindungen an unzugänglichen Stellen im Rahmen zu schweißen, als bei den Übungsstücken im Schraubstock. (keine Positionen zum Hand auflegen gefunden, dann kommt man mit dem Kopf und Helm wieder nicht richtig ran usw.)
    - Mutiger sein, im Zweifelsfall mehr Dampf geben, als man denkt - damit man schneller und heißer schweißen kann. Die ersten Nähte habe ich zu langsam geschweißt, zu viel Wärme eingebracht und zu stark aufgebaut.
    - Schweißdraht so dünn wie möglich. Anfangs mit 1.6mm geschweißt, kühlt das Bad viel zu sehr ab. Hinterher auf 1.0er gewechselt, viel besser. Baut dann auch nicht so auf, wie der 1.6er.
    - Gefühl in der Hand trainieren, Nadel viel zu oft zu weit weg oder fälschlicherweise instinktiv weggezogen wenn es zu heiß wurde (bin da noch zu sehr auf die Lötflamme geeicht)


    Bisher alles ungepulst geschweißt. Mit Puls (egal ob langsam/2Hz oder schnell/30Hz) komme ich noch nicht zurecht. Ich meine, dabei schlechter zu sehen und irgendwie macht mich die Geräuschkulisse nervös. Mal sehen....


    Also: Üben, üben, üben.... aber es macht schon richtig Spaß.

  • „Freiheit, Wecker, heißt koa Angst ham, vor nix und niemand“


    Eigentlich dumm, alles auszuprobieren und deshalb nichts so richtig können. Aber die Neugier treibt mich um...


    Wenns nicht schön sein muss und für mal fix was ausprobieren, hab ich das WIG Gerät lieben gelernt.
    Keine Flussmittelreste entfernen, bruzzeln, abkühlen, losfahren.


    Wenn es um Optik geht, führt für meinen Geschmack nichts an der Flamme vorbei.
    Ich steh nach wie vor auf Muffen- und Filletbrazed-Bauweise.

  • Zitat von "MiWi"

    Eigentlich dumm, alles auszuprobieren und deshalb nichts so richtig können. Aber die Neugier treibt mich um...


    Nun untertreib mal nicht, wenn Du das alles zum ersten mal gemacht hast, und diese Genauigkeit und Qualität bei rauskommt (was mann so sieht) hat das schon etwas mit Können zu tun.
    Großes Lob für Deine beiden Projekte.
    weiter so und viel Spaß noch
    Paddy

  • Hi MiWi,


    mensch spitze mal wieder was von dir zu lesen, und dann natürlich sowas schickes
    Auch danke für die WIG Empfehlung. Wenn ich mal was für schnelle, hässliche Nähte brauch hab ichs im Hinterkopf (bin halt Fillet Fan ).
    Ich fänds ja sowas von Spitze, wenn du zu dem WIG in ein paar Monaten einen schönen Erfahrungsbericht verfassen könntest hehe


    Zum Radl gibts nicht allzuviel zu sagen. Es gefällt. Sauber gearbeitet. Die Werkstatt nimmt ja so langsam auch professionellere Formen an, ich trödel irgendwie viel zu sehr


    Kettenstreben Tretlager: sauber, so sollts bei mir beim nächsten Sportrad auch werden


    Aja, magst noch kurz was zu deiner neuen Steinplatte sagen? Ich such noch ne günstige Messplatte. Die "echten" Messplatten sind mir da etwas zu teuer, und 0,001mm Genauigkeit ist beim Radlbau aus meiner Sicht auch etwas too much . Wo haste die Platte denn her, und was haste gelöhnt (wenn man die Frage stellen darf).


    Also, schönes Ding, weiter so!!


    Grüße
    Martin

  • Danke Jungs. ops:


    Zitat

    Auch danke für die WIG Empfehlung. Wenn ich mal was für schnelle, hässliche Nähte brauch hab ichs im Hinterkopf (bin halt Fillet Fan ).


    Dafür hab ich es auch gekauft. Für ein Polorad, welches ich in geschätzt nem Jahr zu Grunde richte, war ich für fillets zu faul. Hab u.a. auch die Rahmenlehre damit gemacht, dafür ist das genau richtig.
    Ich schreib mal in ein paar Monaten, wie es sich macht. Herr Dreiling selbst machte auf alle Fälle einen sehr kompetenten Eindruck.


    Zitat

    Aja, magst noch kurz was zu deiner neuen Steinplatte sagen?


    Zitat

    0,001mm Genauigkeit ist beim Radlbau aus meiner Sicht auch etwas too much


    Seh ich auch so (erst Recht im Hobbybereich)
    Hab einfach die Natursteinhändler hier abgeklappert und nach einer mind. 4cm starken, mind. einseitig geschliffenen Platte gefragt.
    Das ist jetzt nen Reststück in 80x60cm. Hab mit Zuschnitt 50 Euro für gezahlt.
    Genauigkeit betrachte ich als ausreichend für meine Zwecke, genaue Zahlen kann ich nicht angeben. Ich vermute mal, dass sowas irgendwo im Bereich bis 2-3 Zehntel liegt. Hab mal nen paar Lange Mess-Winkel (nix sonderlich genaues) in mehreren Richtungen drübergelegt. Lag überall auf.
    Hatte auch nach Grabsteinen geguckt, aber 150kg und mehr waren mir einfach zu umständlich zu transportieren. Die Platte hat jetzt knappe 50kg, das kann man noch gut alleine handhaben.

  • Zitat

    Die Werkstatt nimmt ja so langsam auch professionellere Formen an, ich trödel irgendwie viel zu sehr


    Naja, ich bin die Ungeduld in Person, das ist auch nicht besser.


    Hab mir u.a. nen Satz Starret Lochsägen gegönnt. Das geht echt gut.
    Insbesondere, wenn ich wie bei der Gabelkrone keine Abwicklungen mit RattleCAD erstellen kann. Da ist dann der Winkeltisch auf der Fräse schon schön.


    Die neue Rahmenlehre ist prima und war den Aufwand echt wert. Hab nach der "russischen Methode" konstruiert. Konnte ja keine Flächen und Führungen schleifen oder fräsen lassen. Also ist die so aufgebaut, dass Toleranzen in der Lehre nur zu möglichst kleinen Abweichungen am Rahmen führen.
    Hab am Wochende noch ein neues Heck an einen alten Rahmen eines Kumpels gesetzt.
    Wieder in der Lehre gepunktet, dann frei mit ordentlicher Schweißreihenfolge geschweißt und wieder saß das Hinterrad absolut perfekt in allen Richtungen. Macht echt Spaß damit.

  • Achso, übrigens danke nochmal für deinen Tip, bei fillets Stäbe ohne Umhüllung zu verwenden !
    Hatte darauf nen Kilo zum Üben geordert und ne Hand voll Übungsverbindungen gelötet.
    Das geht super ! Mein nächste Rahmen ist fillet-brazed... (dritter Rahmen, dritte Fügetechnik, naja was soll´s.... ops: )

  • Da die DM gezeigt hat, welche Vorteile Scheibenbremsen haben (Rad nach nem crash nicht zentrieren müssen, Spiele im Regen, Dosierbarkeit), musste ich auch ran.


    Postmount Schablone drehen/fräsen.


    Postmount anbraten.


    Schutz für Bremsscheibe und Sattel sowie gleichzeitig "Finger-Abschneid-Prävention" (kein Scherz, Polospieler haben schon Finger in Scheibenbremsen verloren).



    Morgen Zug einbauen und Probefahrt, bin gespannt....

  • Gerade Probefahrt gemacht. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


    Bis jetzt dachte ich vorne und hinten ne Avid Single Digit 7 mit roten Koolstops (Doppelbremshebel) wären schon nen gutes Setup.
    Jetzt weiß ich es besser.


    Die Scheibe ist so feinfühlig bis in den absoluten Grenzbereich zu dosieren, Hammer !
    Und das ist nur ne mechanische Avid BB7 - Hydraulik ist nix für Polo, Öl aufm court ist schlecht und nen hydraulisches setup ist nicht mal eben im "Gefecht" zu reparieren. Die BB7 ist DIE Standardbremse im Polo und jetzt weiß ich warum.


  • wusste ich doch das ich bei der DM einen gesehen habe der dir recht ähnlich sah...
    das öl fürs polo absolut ungeeignet ist finde ich nciht (ich spiele zwar selber mit v-brakes). in Leipzig spielen aber auch zwei mit magura bremsen (karsten ha bei der DM bei den Schlammbeißern gespielt) und soweit ich mitgekriegt hab, haben die damit sogut wie keine Probleme.

  • Jo, wer gut fahren kann fährt sich seine Brocken vielleicht auch nicht kaput. Bei mir ist das anders. :mrgreen:
    Bei ner Seilzugbremse ist der Zug in 2 Minuten getauscht, mit Hydraulik ist das nicht ganz so schnell gemacht.


    Aber mal im Ernst: Ich würd ausm Gedächtnis sagen, in Hannover waren deutlich mehr als 10 MaxPowers und alle die Scheibe hatten, hatten die BB7. War sehr auffälig und da vertrau ich mal den Erfahrungen der alten Hasen.

  • Ich kann mich MiWis Meinung nur anschliessen - habe eine BB7 auf dem Crosser und eine Magura Luise auf dem MTB im Einsatz. Im Vergleich würde ich sagen: bin von den BB7 schwer begeistert. Brauchen ein bisschen bis sie eingefahren sind (und gleich von Anfang an auch die richtigen kompressionsfreien Bremszughüllen ;) ) - dann aber sind die Funktion & Wartung über jeden Zweifel erhaben. Und die Vorteile der Maguras? Ich kenn ehrlich gesagt inzwischen keine mehr... Gut - vielleicht ein bisschen mehr Bremskraft (was aber bei der bei mir zu bremsenden Masse kein grosser Vorteil ist ;) ). Aber die Wartung ist ein "Drama" - wer das nicht regelmässig macht wird schon beim Entlüften das Fluchen lernen... Dann sollten die Bremsen bei ausgebauten Laufrad nicht unnötig betätigt werden und und ...
    Ich jedenfalls habe die BB7 mit ihrer simplen und einwandfreien Funktion sehr zu schätzen gelernt.

  • Zitat

    Ich jedenfalls habe die BB7 mit ihrer simplen und einwandfreien Funktion sehr zu schätzen gelernt.


    Ja, genau darum ging es mir, fürs Polo steht "keep it simple" ganz oben.
    Ich fahre das Polorad 7 Tage die Woche mit mir im Auto rum (spiele halt dauernd)
    Mit ausgebautem Vorderrad und halt irgendwie kruselig in den Kofferraum geworfen.
    Bei den Themen Transport und schnelle Reparatur im "Gefecht" ist ne hydraulische halt nicht so stressfrei.


    Zitat

    Brauchen ein bisschen bis sie eingefahren sind (und gleich von Anfang an auch die richtigen kompressionsfreien Bremszughüllen ;) )


    Tatsächlich, hab ich gestern auch gemerkt. 2 Stunden aufm court trainiert und die BB7 packte nach und nach immer besser zu.
    Hab mich gestern ein bisschen über meine alten Bremszüge gärgert (billig und alt, hohe Reibung, komprimieren) und als ich jetzt auch noch deinen Kommentar las, hab ich grad bei Jagwire nen Rundumschlag gemacht. Warte jetzt gespannt auf die Lieferung der verdichtungsfreien CDX Aussenhüllen+entspr.Züge+Kleinkram.

  • Hola MiWi,


    welchen Schweißdraht hast Du eigentlich für das Rd verwendet? Da gibts ja einige, die auch CroMo stur mit normalem Schweißdraht zusammenbraten, mit der Argumentation, dass in der Schmelze schon genug gutes Material zusammen kommt und di Schwachstelle eh im guten Rohr wäre...


    Super Sachen bastelst Du da, ich warte schon auf Neuigkeiten!


    Christian

  • Hi Christian.


    Meines Wissens braten viele die Cromo Rohre mit unlegiertem SG2 / WSG2.
    Auch die amerikanischen Rahmenbauer arbeiten oft mit unlegiertem Zusatz, so empfiehlt es auch Miller Schweißtechnik. ( ER70S-2 = W SG2, alternativ wird auch der mittellegierte ER80S-D2 empfohlen = W Mo =1.5424) Auch Reynolds rät zu 70S bzw. 80S, ich hänge mal die Reynolds Datenblätter an.



    MO-Füller / ER80S erreicht in der Naht Festigkeitswerte, die dem CroMo Grundwerkstoff entsprechen, somit etwas höherfest als SG-2, aber leider auch weniger duktil.


    In den USA ist seit Don Ferris (Anvil) Weldmold 880T sehr beliebt, ist aber hier nicht zu kriegen und teuer. Ist nen Füller für schwarz/weiß Verbindungen (rostfrei/normaler Stahl). Soll sehr gut fließen, die Nähte sind extrem schön anzuschauen.
    Habe noch nicht rausgefunden, was das Equivalent nach deutscher Normung ist. Ein ER312 bzw. 1.4337 ist vermutlich ähnlich, wird auch von einigen CroMo Schweißern verwendet, weil die Edelstahldrähte wie gesagt schön fließen und sich die typischen augenschmeichelnden Regenbogen-Farben einstellen.
    Hinsichtlich der Nahtqualität in Verbindung mit CroMo (in Sachen Duktilität, Bruchdehnung etc., Zugfestigkeit ist eher uninteressant) sind die Edelstahlfüller zumindest umstritten und auf dem Papier einem SG2 unterlegen. (die Zugfestigkeit eines 1.4337 ist höher, aber da reicht ein SG2 auch aus)


    Es wird überall ausdrücklich abgeraten CroMo / 4130 Füller für Bauteile ohne anschließende Wärmebehandlung zu verwenden.
    Meines Wissens gibt es mit CroMo Fülldraht böse Aufhärtungen, die Verbindung wird sehr spröde und muss zwingend nach dem Schweißen wärmebehandelt werden.


    Lange Rede,kurzer Sinn: Tendenziell ist rein technisch ein ER70-S / SG2 wohl das Mittel der Wahl, wenn eine gute und duktile Naht das Ziel ist. Ich habe auch normalen SG2 verwendet. Habe auch mittellegierten Mo-Zusatz 1.5424 hier, den ich aber aus Angst vor der geringeren Duktilität noch nicht verwendet habe.


    Gruß, Michael

  • Und die Bruzzel-Wut nimmt kein Ende.....


    Da ich zwischenzeitlich von 1.75er Reifen auf 1.35er umgestiegen bin, sitzt mein Tretlager nun ein wenig zu tief, sprich ich setze in Kurven hier und da mal auf und produziere wunderschön anzuschauende Abflüge.


    Also brate ich gerade an pitpony-EvoII rum. Das Tretlager wird 15mm höher, sonst bis auf etwas längeres Steuerrohr und sloping im Oberrohr nicht viel verändert.




    Ich bin mittlerweile etwas sicherer und schneller mit der WIG-Keule geworden.
    Schweiße mit 20% mehr Spanung, verbrenne die Anschlüsse nicht mehr so und über fleißig weiter.


    Als erstes hab ich die neue Gabel geschweißt, Fotos beim Bau und im Rohzustand hab ich leider nicht gemacht.




    Nähte am Steuerkopf bei der Arbeit ....



    und fertig geschweißt.




    Das Foto erweckt durch die Lichtreflektionen ein wenig den Eindruck eines "undercut" / einer Einbrandkerbe. Das täuscht aber, im Profil ist es ein sauberer Übergang ohne Kerbe.


    So, kurze Anprobe....passt.


    Nächster Schritt: Am Anschluss Oberrohr/Sattelrohr/Sitzstreben-Monostay mal fillet-brazing üben.....


    Gruß, Michael