Pinduro 2.0 - Portus Cycles Pinion reloaded

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      Pinduro 2.0 - Portus Cycles Pinion reloaded

      Nach ein paar ruhigeren Wochen geht der Wahnsinn wieder los... Nächstes Wochenende steht Schlaflos im Sattel an und mein Hirnfurz hat gemeldet, dass das Rad bis dahin fahrbereit mit Singlespeed-Adapter auf dem Trail rollen soll. Mal sehen ob ich das schaffe, da ich grade noch ein paar andere Verpflichtungen habe, aber Ziele braucht der Mann, damit etwas voran geht.
      Das Gerät soll für mich selbst und später eine Art Allroundwaffe mit langhubiger Gabel (150-160) und unbedingt noch tourentauglich sein. Hierfür werde ich später auch noch eigene kleine Gepäckträger bauen um Schlafsack und Co mitführen zu können.
      Evtl. wird für diesen Zweck noch eine eigene Starrgabel gebaut, die einen entsprechenden Träger inkludiert, aber das ist erstmal Zukunftsmusik...

      Aktueller Stand im Anhang. Heute schicke ich erstmal die Daten für die Aufnahme zum Wasserstrahlschneider in der Hoffnung, dass er mal wieder zaubert...
      Die Ausfallenden werde ich heute im Laufe des Tages überdenken und dann wohl gegen späten Abend entsprechend meiner Wünsche nochmal ändern. Die von Paragon sind zeitlich unrealistisch und ich außerdem mal eine eigene Lösung ausprobieren will.
      Aus meiner Sicht speziell ist der Knick im Oberrohr, damit ich im Stand mehr Schrittfreiheit habe. Das Ganze realisiere ich mit einem seitlich offenen Rohr (OD 34,9 t=1,5mm), wo dann auch direkt die Sitzstreben angeschloßen werden. In puncto Festigkeit habe ich keine großen Bauchschmerzen, weil letztere nochmal mit einer relativ dicken Naht am Sitzrohr verbunden werden, wodurch relativ Kraft eingeleitet werden sollte.
      Soviel in Kürze...

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      Meine Güte, du legst ein Tempo vor. Respekt !

      In puncto Festigkeit habe ich keine großen Bauchschmerzen, weil letztere nochmal mit einer relativ dicken Naht am Sitzrohr verbunden werden, wodurch relativ Kraft eingeleitet werden sollte.


      Also ich habe es nicht gerechnet, aber.....mein Bauchgefühl schreit "Obacht".

      Egal ob du die Sitzstrebenkraft erst ins Sitzrohr leitest und dann wieder oben vom Sitzrohr über das Oberrohr zu dem Knick.
      Die Kraft, die im Oberrohr von vorne kommt, muss durch die quer stehende Hülse, egal zu welchen Teilen sie sich dann in Sitzstreben und Oberrohrverlängerung aufteilt.
      Normalkraft, Biegung in und aus Rahmenebene, Torsion.....irgendwie sagt mein Bauch da, das sollte man nicht durch ne 1.5mm Schale ohne Deckel/Ränder schicken. Die angeschweißten Rohre steifen die Schale natürlich etwas aus, aber mit Deckeln oder Randringen steigt der Widerstand gegenüber nicht membrangerechten Belastungen (und im Grunde liege nur solche vor) enorm.
      Aber man nennt mich auch Reichsbedenkenträger, ich bin immer etwas übervorsichtig. Soll dich also nicht weiter stören.
      Du wirst schon wissen, was du tust. (und da ist kein Sarkasmus drin, ich meine das so)

      Auf alle Fälle mal wiede rnen superspannendes Ding. Die Zeitvorgabe 1 Woche ist auch ne Ansage. Ich bin mir sicher, dass uns allen in spätestens 7 Tagen wieder die Kinnladen auf dem Boden liegen.
      Salut!
      Ich hätte noch Crmo in dickerer Wandstärke... 2.5 oder 3... wenn du willst bring ich ein Stück mit; fände ich für die Kantenbearbeitung auch besser.
      Ich habe auch schon Rahmen mit solchen Rohrdurchbrüchen im Oberrohr, nahe dem Steuerrohr gesehen; das waren gleich drei hintereinander; ich hätte da aber auch keine Hemmungen das zu bauen, wenngleich ich aber die Wandung eben etwas stärker wählen würde...
      Wir sehn' uns Samstag! ;)
      ich hätte da aber auch keine Hemmungen das zu bauen, wenngleich ich aber die Wandung eben etwas stärker wählen würde...


      Das wollte ich sagen. 1.5mm ohne Rand-Ringaussteifung ist nach meinem Gefühl zu wenig.
      Ich würde entweder komplett auf 2.0-2.5mm gehen oder 4-5mm starke Stütz/Abschluss-Ringe an den Enden einlöten.
      Da kommen die Reichsbedenkenträger aus ihren Löchern! ;)

      In erster Linie baue ich mir ein eigenes Rad, d.h. ich habe hier die Möglichkeit ein paar Dinge auszuprobieren, die ich ggf. an einem Kundenrad nicht anwenden könnte.

      Ganz beratungsresistent bin ich jedoch nicht. Da ich starke Unterschiede beim Durchmesser von Ober- und Unterrohr (42mm) mag, werde ich jetzt auf 28,6mm OR (Reynolds 725) wechseln und dieses auf ein Stück Gabelschaft mit gleichem Durchmesser und 1,6mm Wandstärke treffen lassen. Die Rohre werde ich an dieser Stelle leicht ovalisieren, damit ich ein wenig mehr Lot auftragen kann.

      Sollte die Hülse wider erwarten nachgeben kann ich immer noch etwas seitlich auflöten oder einen Verstärkungsring einsetzen. Grundsätzlich soll der Rahmen nur klarlackiert werden, so kann man kleine "Verbesserungen" auch nachträglich gut durchführen...

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