Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

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      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Wesentlich günstigere ITEM Alternative mit sehr gutem Service:

      smt-montagetechnik.de/

      Sind voll Bosch und ITEM kompatibel.

      Damit baue ich demnächst meine Lehre fertig, Bin mir über Details aber noch im unklaren. Ich versuche grade die Konstruktion so zugestalten, dass mein Trägerrahmen sehr kompakt wird, änlich dieser hier : flickr.com/photos/vulturepics/…s/vulturepics/3252898821/.
      Ich erhoffe mir so eine Möglichst gut zugängliche Lehre zu bauen.
      Ich denke/hoffe/berechne nicht, das die Gesamtsteifigkeit der Lehre darunter leidet. Diese Konstruktionsprofile sind echt steif.

      Grüßli

      derübermüdeteJulian

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      So,
      schönen guten Tag zusammen.
      Nun hab ich mir hier nach längerer Mitleserei auch mal angemeldet und leiste nun meinen ersten Beitrag.

      Auch ich habe mir 2 Rahmenlehren und kleinere Hilfsmittel aus aluprofilen gebaut.
      Die erste Rahmenlehre aus Teilen vom Schrott (weil günstig), da sind rund 75 Rahmen drauf entstanden.

      Nach den Erfahrungen damit habe ich eine neue Lehre gebaut, die nun im Einsatz ist.
      Dabei habe ich auf 2 Grundplatten zurückgegriffen die ich mir bei Haba habe fertigen lassen und Profilen von Maschinenbau Kitz.
      Mit dem 50mm Raster lässt es sich recht schön rechnen, daher nehme ich das lieber als das 45er diverser anderer Anbieter.

      Was ich anders im Gegensatz zu vielen anderen Lehrenbauern gemacht habe ist, dass ich die Tretlagerabsenkung direkt an der Lageraufnahme einstelle und sich Achse hinten und vorn fest auf einer Höhe befinden.
      Das finde ich für mich komfortabler als, wenn man vorn und hinten jeweils dafür sorgen muss, dass die Tretlagerhöhe schlussendlich stimmt.
      In meiner Lehre wird grundsätzlich nur getackt. Ich schweisse auf nem Tisch fertig und in einem Montageständer wird gelötet.
      Verzüge bekommt man eh rein, wenn man nicht in entsprechenden Abschnitten fügt, sodass sich die Verzüge nach Möglichkeit gegenseitig kompensieren. Wenn man mit fixierten Rohren fertig fügt hat man allerdings unter Umständen das Problem unnötig hohe Spannungen im sich abkühlenden (und noch nicht voll belastbaren) Rohrverbund zu erzeugen, was nicht zwangsläufig gut sein muss.
      Davon abgesehen macht man sich das Löten und Schweissen nicht gerade einfacher, wenn man in einer Lehre arbeitet.

      Was die Präzision angeht, so ist insbesondere der Hinterbau wichtig. Fehler hier lassen sich besonders bei der Verwendung von vertikalten Ausfallenden schwer ausbügeln, und wenn dann noch eine Scheibenbremse im Spiel ist, ist großartige Feilerei im Ausfallende auch wenig sinnvoll.

      Ich guck mal, dass ich noch ein paar Bilder von der Lehre finde.

      Grüße Kai

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Hi Kai,
      schön, dass du hier im Forum bist!

      Als ich noch bei bike-components gearbeitet habe, haben wir ein paar mal telefoniert.Wegen deinem Alfine-Minibike.


      Fotos von der Lehre wären klasse, ich hab heute jede Menge konstruiert und bin über jede Erfahrung dankbar!

      Herzlichst

      Julian

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Hallo Rob,
      frag bitte nicht. Zu teuer, weil es ein Missverständnis bei der Bestellung gab.
      Ich hatte einmal 2 Satz Platten und einmal einen Satz (ges. 3 Teile) angefragt und bekam einen Stückpreis genannt.
      Da war ich von einem Preis für nen Satz (für eine Lehre) ausgegangen. War nicht so und ich hab dann für die 2 komplizierten Teile und das eine simple das 2,5 fache bezahlt.
      Heute würde ich zu ner Lehrwerkstatt um die Ecke oder ner Behindertenwerkstatt gehen und da fragen. Das dürfte günstiger werden. Oder gleich selbst fräsen.
      Gucken was es an Aluplatten bei ebay o-ä. gibt und danach dann konstruieren.
      Grüße Kai

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      nachdem ich nun schon laengere zeit mitlese und insgeheim an eigenen plaenen arbeite bin ich auch an dem Rahmenlehre-problem haengen geblieben.
      ich bin dann beim lesen des Selberbrutzler Threads im Bikeboard auf nyx.at an folgender Aussage von Ulrich Vogel haengen geblieben:
      "rattle cad ist für sich schon ein geniales "tool". Das Pünktchen auf dem i ist aber, dass Manfred sich zu dem Programm gleich eine passende Rahmenlehre überlegt und gebaut hat. Manfreds Rahmenlehre ist genial einfach. Mit 4 Längenmaßen und einer Winkeleinstellung lassen sich alle wirklich wichtigen Punkte der Rahmengeometrie einstellen (Ausfallenden hinten, Tretlager, Steuerrohrunterkante). Durch die wenigen Einstellungsmöglichkeiten ist sie schnell bedienbar und die Fehlerquellen reduzieren sich."
      (nyx.at/bikeboard/Board/showthr…ie-des-Scheiterns/page103)
      Darauf hin habe ich mir das ganze mal am CAD-Programm durch den Kopf gehen lassen und folgedes ist herausgekommen:flickr.com/photos/54873857@N03/6011455637/
      (sorry, habe das mit den Bildern noch nicht ganz raus...)

      Die hat dann eine feste Hauptachse, mit darauf verschiebbare sitzrohr- und steuerrohrachse.
      Die Steuerrohrachse ist rechtwinklig zur hauptachse, sie sitzrohrachse ist drehbar (wenn sitz und steuerrohr mal nicht paralel werden sollen).
      dann waeren die Rohraufnahmen und die BB-aufnahme ebenfalls verschiebbar.
      So koente man direckt die Masse und Winkel nutzen, die rattleCAD und "Drafting Jig" ausspuckt.

      wie denkt ihr ueber diese Konstruktion?

      (sorry fuer die komische schreibweise aber kenianische Internetcafes (wo ich mich noch fuer den naechsten Monat aufhalte) bieten leider keine deutschen Sonderzeichen an...)

      Gruesse, noch aus Kenia

      grinser

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Hi grinser

      viel an einer Lehre ist Philosphie... ch sehe bei deiner konstruktion eine Schwäche. Du hast ein Langes Element an dem sich alle anderen abstützen und der lange Helbel und das Eigengewicht der Rohrklemmung kann dazu führen das dieses Lange Zentralelement tordiert.
      Deswehen haben die Jungs in dem Schweizer forum auch eine zusätzliche strebe zwischen Sitz- und Steurrohr aufbahme vorgesehen. und die Lagerung der gesamten Lehre erfolgt dazwischen.

      Es gibt aber leute die eine so konstruierte lehrte einsetzen. Ich meine sie in einem Geekhouse video gesehen zu haben. nur verwenden die da deutlich massivere Elemente
      gruß Patrick

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      die große Strebe aus dem Geekvideo kostet ein Vermögen, es lohnt sich immer einen Rahmen aus kleineren Profilen zu bauen.

      Wenn du die Lehre mit CAD konstruierst, dann lad dir hier:

      item24.com/de

      die CAD Daten zu einzelnen Profilen runter, die kannst du dann nach belieben verbauen.

      Kaufen kann man später auch günstigere Profile, zum Beispiel:

      smt-montagetechnik.de/

      Herzliche Grüße

      Julian

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      danke erstmal für die Antworten.
      mit der Zeichnung wollte ich erstmal das grundprinzip darstellen, über einen stärkeren hauptträger werde ich aber auf jeden falls nachdenken.
      Bei weiteren Nachdenken und lesen ist mir für den ersten Rahmen auch wieder die Möglichkeit in den Sinn gekommen, zumindest das Rahmendreieck einfach auf ner Zeichnung zu bauen anstatt in ner Lehre.
      Aber dabei kommt wieder die Philosophie ins Spiel, denn es gibt ja auch bei den Profis stark unterschiedliche Methoden...

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Hey ho

      ich werfe mal eine weitere Variante in den Ring.
      Vorderes Rahmendreieck baue ich auf ebenem Untergrund. Nur für hinten benötige ich zum Heften die Lehre. Diese selbst ist portabel und braucht als einzige Vorausetzung ebenfalls einen ebene Untergrund.
      Vorne kann man jede x-beliebige Rahmenform abstützen (Höhe zum Tisch und Winkel sind verstellbar). Hinten kann man div. Einbaubreiten realisieren.

      Für Einzelanfertigungen ist das so für mich im Moment ausreichend (und Kostenneutral). Für Kleinserien wäre es eher weniger geeignet, da man den vorderen Teil (Verdrehung des vord. Rahmendreiecks, BB-Höhe) nicht dauerhaft fixieren kann.

      Grüße
      Martin
      Bilder
      • CIMG0006.jpg

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      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Guten Tag

      Ich bin angefangen mit ein Holzlehre wie beschrieben in ein der alteren Rahmenbaubucher. Fuer einmahliges Versuch reicht dass schon.
      Dann hab ich ein Bringhelli gekauft. Diese lehre hatte einige Macken aber auch Vorteile die ich dahmahls leider noch nicht gesehen hab. Vorteilen: Billig (relativ), Alles gut zu erreichen, auch moderne Rahmen passen. Nachteil: nicht so steif, nicht einfach ein zu stellen.
      Ein Freund von mir hatte ein komplette Satz Bikemachinery Lehren sammt Messplatte. Die hab ich von ihm geschenkt bekommen. Also Bringelli gleich raus. (sehr kleine Werkstatt!)
      Vorteil: Seht geil aus (Ja ich bin Werkzeug-freak), Steif, einfach ein zu stellen, und seht geil aus.
      Nachteil: schwer, moderne Rahmen passen nicht (had ich Einiges fuer geandert), nicht alle Stellen sind gut zu erreichen also nur fuer Heften.

      Ich hab bilder in ein Flickr Satz: flickr.com/photos/lecadre/sets/72157625432742124/

      Ich werde balt weiteren anderungen machen.

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Mir gefällt der Gedanke mittels Laser einen Rahmen so zu löten das man den Wärmebedingten Verzug
      mit einbezieht ins Führen des Brenners.
      Also die Laser sind an den Decken und Wänden.
      Mal Punkt genau für die Ausfallenden. Einer für Vertikale,
      einer für Horizontale Ausfallenden.
      Mal mehrere kreisrund angeordnet um Ausfallende von Links nach Rechts, Trettlager, Sitzrohr und Steuerrohr auf Kurs zuhalten.

      Der fest ausgerichteten Laser"wandert" auf den Streben. Mal raus bei der
      ersten Strebe, dann wieder rein ins Ausfallende, bei der zwoten Strebe.
      Quasi benötigt man Führungsschienen welche die Laser an der Decke und Wänden hält. Plus
      Milimeter genauer Kalibrierung. Klingt aufwendiger als es ist. Wenn ohne Rahmen sich die Laser im Freien Raum treffen kann man mit handelüblichen messinstrumenten Kalibrieren. Eine Gradeinteilung ,welche dank
      weniger Muffenwinkel nicht so ausführlich wird.

      Vorteil: die Laser sind soweit weg vom Brenner das seine Brennerwärme keinen Einfluß auf die
      Genauigkeit der Laser hat.
      Der Boden bleibt bis auf den Vertikalen Laser frei.
      Nachteil: Kann mir grad keine Preisintensivere Rahmenlehre vorstellen.

      Sattelrohr bleibt gehalten. Alle anderen Fixpunkte werden mittels Druckluft gelöst.
      Ein schönes Bedienpanel wo man alle Rohre einzeln mit angesteuert fixieren kann.
      Eine Schalte um alles losgelöst aus dem Bewegungsfreiraum rauszufahren und den Lasern freien
      Blick zu gewähren.
      Jetzt wird Gelötet/geschweißt.
      Die Laser zeigen wohin sich der Rahmen verzogen hat. Die Erfahrung lehrt einem den Brenner so
      ein zu setzen das der Rahmen wieder in die Laser "wandert"
      Als letztes wird das Sattelrohr freigegeben.

      Späteres(?) Highlight: Computer gesteuert fahren die Drucklufthalter zu den Positionen
      die via CAD vorgegeben sind. Oder mit Hersteller bekannten Maßen eingegeben wurden.
      So könnten dann Unfaller korekt vermessen werden.
      Der Monitor zeigt den Verzug als Rote Zahl.

      Wenn an vorhandenen Lehren die Häufigsten Einstellmarkierungen preisgegeben werden kommt
      man der Schiene an Decke und Wänden deutlich näher.

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Folgende Lehre habe ich für den Bau eines Long John gebastelt, lauter schweres Boschprofil vom Schrott. Einige Teile wie die Konen und die Tretlagerfixierung wurden für nahezu umme von einer ortsansässigen Lehrlingswerkstatt gedreht (da würden mich mal die Maße der Profis intereessieren), und die Rollen hat freundlicherweise der Supermarkt um die Ecke in Wagenform bereitgestellt. Viel zu groß das Ding, aber ich will ja auch ein großes Rad bauen...

      Bilder
      • Rahmenbaulehre.jpg

        155,51 kB, 342×261, 2.927 mal angesehen

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Mein erster Lehre was ein Holzlehre wie Talbot.

      Zweite war ein Bringhelli. Für den Preis OK.

      Heute hab ich ein Bikemachinery. Zusammen mit der Gabellehre und Flachtisch.


      Complete by le cadre bicycles, on Flickr


      Seat tube fixture by le cadre bicycles, on Flickr


      fork simulator by le cadre bicycles, on Flickr


      Hydra and tandem attachment by le cadre bicycles, on Flickr


      tandem attachment by le cadre bicycles, on Flickr


      Fork in jig by le cadre bicycles, on Flickr


      alignment by le cadre bicycles, on Flickr

      Re: Rahmenlehre... wer, wie, was... der, die, das...

      Hab mir auch ne neue Rahmenlehre gestrickt. (nach der "russischen Methode" ;) )
      Da ich viel / ausschließlich mit Rattle-CAD arbeite, ist die Lehre ganz darauf abgestimmt (d.h. auf eine Linie durch Hinterachse lotrecht aufs Steuerrohr)

      Steuerrohr steht fix - man muss nur die Höhe einrichten. Die Achse der Sattelrohr Halterung ist längs verschieblich auf dem U140, wird dann in Position einfach von hinten mit einer Schraube geklemmt. Auf dieser Achse ruht die Sattelrohrhalterung, hier braucht nur der Differenzwinkel zum Steuerrohr eingestellt werden (d.h. wenige Grad).
      Dann wird der Unterhang des Tretlagers eingestellt - es ist eine verschieblicher Schlitten.
      Zum Schluss Hinterradachsaufnahme verschieben - fertig.

      DIe Lehre ist "etwas" schwergewichtiger (um 70kg)....deswegen hab ich sie drehbar in einem Rollständer befestigt. Ne entspannte Arbeitshaltung schadet nie.

      Das Prinzip ist unglaublich simpel und schnell einzurichten.

      Danke an Manfred für die super Idee und die Ausgabe der Maße für diese Art von Rahmenlehre in RattleCAD.
      Bilder
      • 2245_n.jpg

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      Konstruktionszeichnungen?

      Hallo,

      die Fotos sind super, ersetzen allerdings m. E. keine technischen Konstruktionszeichnungen. Ich bin gerade in einer Maßnahme der hiesigen Kreishandwerkerschaft. Hier gibt es eine Metallwerkstatt und ich würde gern die hier zu verbringende Zeit dafür nutzen, selbst eine Rahmenlehre zu bauen. Was hier aber (verständlicherweise) als erstes verlangt wird, ist eine Konstruktionszeichnung mit allen Maßen, Materialangaben etc.

      Falls jemand so ein Ding bereits gebaut hat, müßte es doch auch Zeichnungen dafür geben. Oder habe ich die einfach nur übersehen? Bitte ggf. posten! Danke!

      Wenn ich es richtig verstehe, besteht die in diesem Thread vorgestellte Rahmenlehre aus Aluminiumprofilen US-amerikanischer Produktion. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, ob es in D nicht inzwischen evtl. vergleichbare Aluprofile gibt.

      Beste Grüße
      rumbero